Die Wärmebehandlung durch Randschichthärten dient dazu, den Verschleißwiderstand, die Oberflächenhärte und die Dauerfestigkeit des Werkstücks zu erhöhen, indem eine gehärtete Randschicht unter Beibehaltung der Mikrostruktur des Werkstückkerns erzeugt wird.
Es wird eine Spule verwendet, an die Wechselstrom angelegt wird. Der Wechselstrom in der Spule induziert ein magnetisches Wechselfeld im Inneren des Stücks, das wiederum eine Erwärmung der äußeren Oberfläche des Stücks auf eine Temperatur oberhalb des Umwandlungsbereichs bewirkt, gefolgt von einer sofortigen Abkühlung (Abschrecken) in Polymeren (Wasser - Quench) oder Öl. Anschließend wird ein Spannungsabbau bei niedriger Temperatur durchgeführt, auch "Spannungsarmglühen" genannt.
Die DEMM-Anlagen sind mit Wasser- und Ölkühlung, mit manueller und automatischer Beladung ausgestattet.
Induktorengröße bis zu 500 mm.